Närrische Musikstunde 2021 Online

Eigentlich hätte der Feuerwehrmusikzug Bürstadt/Hofheim am 11.02.2021 beim Rathaussturm in Bürstadt musiziert. Da dies jedoch nicht möglich ist auf Grund der Pandemielage, nutzten die Musikanten jenen Abend, um eine ihrer traditionellen Veranstaltungen diesmal auf digitalem Wege durchzuführen: Die Närrische Musikstunde.

 

Lustig verkleidet traf man sich hierzu um 19:11 Uhr online, um einen bunten Abend zu feiern. Und diese Art der Ausführung hatte so ziemlich alles, was auch das eigentliche Original zu bieten hätte: Nach einem Intro mit einer Videoaufnahme eines Fastnachtsauftrittes der Vorsaison startete das Programm. Sabrina Rettig, das Musikzug-Tanzmariechen, schwung das Tanzbein zu fastnachtlichen Klängen, während eine Programmübersicht des Abends eingeblendet wurde.

 

Den Auftakt in der Bütt macht der passionierte Fastnachter Gregor Ofenloch, der in einem Vortrag so die Probleme des täglichen Lebens schilderte. Dann sollte es wieder musikalisch werden: Denn die Showtrommler des Musikzuges zeigten in einem Video im entsprechenden Show-Outfit ihr Können. Christopher Göttle,  erzählte in seinem karnevalistischen Vortrag als “babbisch Erna” über seine unzähligen Versuche, ein paar Pfunde zu verlieren, und wie sowohl er als auch sein Umfeld darunter zu leiden hätte. Tänzerisch kreativ ging es dann weiter mit einem Musiker-Zwergenballett, welches anlässlich eines Musikergeburtstages eine Aufführung einstudiert hatte.

 

Auch etwas zu gewinnen gab es an jenem Abend: Per Glücksrad wurde sowohl ein Erwachsener wie auch ein Jungmusiker ermittelt, der je einen Getränkekorb als Preis erhält (eben einmal alkoholischen und einmal alkoholfreien Inhalts). Das große Finale des Abends war eine Bilderpräsentation mit dem Namen “Best of Fastnacht”, in der Impressionen von Karnevalsveranstaltungen der letzten 14 Jahre zu sehen waren, bei denen teilweise kein Auge trocken blieb.

 

Nach Ende des offiziellen Programms verbrachten die Musiker/innen noch ein wenig Zeit miteinander, um uns so über dies und das zu unterhalten. Es war auch einfach schön, sich mal wieder zu sehen und miteinander sprechen zu können, da es schließlich schon seit Monaten nicht mehr möglich ist, sich räumlich zu treffen. Der Tenor des Abends war eindeutig: Die Närrische Musikstunde Online war eine sehr gelungene Veranstaltung, zu deren Gelingen wieder viele Musikerinnen und Musiker beigetragen haben 🙂

Online-Jahresabschluss des Musikzuges Bürstadt/Hofheim

Am 29.12.2020 veranstaltete der Feuerwehrmusikzug Bürstadt/Hofheim zum Jahresabschluss ein Online-Meeting. Ein kunterbuntes Programm sorgte hierbei dafür, dass keine Langeweile aufkam:

Zu Beginn sah man sich ein Video von einem Auftritt vom Februar an, worauf eine Präsentation mit Bildern der Fastnacht 2020 folgte. Hierin wurde deutlich, was den Musikzug auszeichnet: Seine Kameradschaft.

Als im Sommer ein Ehepaar des Musikzuges Silberhochzeit hatte, nahmen die Musiker für sie ein Video auf, da Corona das normale Feiern verhinderte. In jenem Video wurden verschiedene Textzeilen aller Musiker zusammengefügt und so konnte man trotz Entfernung dem Jubelpaar seine besten Glückwünsch überbringen. Jenes Video wurde im Rahmen unseres Online-Meetings noch einmal gemeinsam angesehen.

In der anschließenden Verlosung konnte man eine Löschdecke gewinnen. Der Sieger wurde durch den Vierbeiner eines Musikers per Zufallsprinzip ermittelt.

Tenortrommler Christopher Göttle gab in gereimter Form einen Jahresrückblick zum Besten, den er mit Liedern zum Mitsingen auf seinem Akkordeon zusätzlich noch würzte.

Günther Kärcher und Herbert Gräf, die beiden „Altmeister“ des Musikzuges, entsendeten auch noch per Videobotschaft Grüße und mit den besten Wünschen für das kommende Jahr.

Nach Abschluss des Programms endete der Abend mit einer lockeren Gesprächsrunde. Da man schon seit über zwei Monaten pandemiebedingt nicht mehr proben konnte, war es besonders schön, endlich mal wieder all die Gesichter der Kameradinnen und Kameraden zu sehen und das ein oder andere Wort zu wechseln.

Interaktiver Online-Musikunterricht

Keine Auftritte, keine Proben – natürlich blieb auch der Musikzug der Feuerwehren Bürstadt und Hofheim nicht von den Auswirkungen des Coronavirus verschont. Die Musikerinnen und Musiker stehen zwar online in Kontakt, doch was ist mit der Instrumentalausbildung der angehenden Musikanten?

Diese findet mittlerweile auch online statt: Durch einen Musiker aus den eigenen Reihen, der sich beruflich mit E-Learning beschäftigt, konnten hierfür die technischen Voraussetzungen geschaffen werden. Somit ist es dem Musikzug auch in jener Corona-Zeit möglich, seinen Schülern einen interaktiven Musikunterricht zu bieten, der individuell auf die jeweiligen Kinder und Jugendlichen zugeschnitten ist. Natürlich können solche Online-Unterrichtsstunden nie den Präsenzunterricht vollkommen ersetzen, doch zeigte sich schnell, dass die eingesetzte Technik auch einige neue Möglichkeiten eröffnet. Und so wird mit Handy, PC oder Tablet aus Küche oder Wohnzimmer mal schnell ein Unterrichtsraum.

Den Schülerinnen und Schülern war gleich zu Beginn sichtlich anzusehen, wie froh sie doch sind, dass endlich wieder Unterricht stattfindet und man damit zuweilen ein kleines Mittel gegen den sogenannten „Corona-Blues“ hat.

Projekt „Musikzug des 21. Jahrhunderts“

Wie alle anderen Musikgruppen ist auch der Feuerwehrmusikzug Bürstadt/Hofheim in Folge der Corona-Krise stark in seinem Wirken eingeschränkt. Aktuell sind die wöchentlichen Proben verständlicherweise nicht möglich. Um aber dennoch die Zeit zu nutzen, führten die Musikerinnen und Musiker im April das Projekt „Musikzug des 21. Jahrhunderts“ durch.

Hierbei ging es zum einen um die Standpunktbestimmung: „Wo steht man zur Zeit? Was sind die Stärken/Schwächen? Was zeichnet die Gruppe aus?“ etc. Natürlich ging es aber auch darum, welche Maßnahmen und Konzepte es für die Zukunft zu entwickeln gilt, um weiterhin zukunftsorientiert aufgestellt zu sein.

Nach der Festlegung der zu behandelnden Themen trafen sich die Musiker über Videokonferenzen, um das ausgearbeitete zu präsentieren und in einer offenen Diskussionsrunde zusammenzuführen. Besonderen Wert wurde auf die ausgewogene Zusammensetzung der einzelnen Konferenzgruppen gelegt. So war in einer Gruppe der jüngste Teilnehmer 14 und der älteste 63 Jahre. Dies garantiert, dass die Themen von den verschiedensten Blickwinkeln aus betrachtet werden.

Rubriken waren beispielsweise „Marketing“, „Integration neuer Musiker in die Gruppe“ oder auch „Das Miteinander der Generationen“. So konnten in jenem internen Teil des Projektes viele interessante Punkte erarbeitet werden.

Es gab aber auch einen externen Part: Ein Bogen mit 14 Fragen wurde an diverse externe/Nicht-Musiker versendet. So konnte neben der Frage, wie man sich selbst sieht, auch die Frage nach der Wahrnehmung von außen hinreichend bewertet werden. All die gewonnen Ergebnisse aus den internen Videokonferenzen und den externen Fragebögen helfen dem Musikzug in seiner Entwicklung enorm weiter und eröffnen gleichzeitig ganz neue Ideen und Horizonte in seiner Zukunftsausrichtung.

Wenn eine Gemeinschaft zur Heimat wird

Mit zwölf Jahren sind mein Vater und ich auf dem Bürstädter Frühlingsmarkt über einen Stand „gestolpert“. Der Musikzug der Feuerwehr stellte dort seine Instrumente aus. Ein Freund der Familie und der Stabführer assistierten an diesem Stand beim Ausprobieren der Instrumente. Ich war mit meinen zwölf Jahren fasziniert, aber viel zu schüchtern, um die Instrumente in diesem Hof auszuprobieren. Aber das war kein Problem: Man machte mit mir einen Termin aus und ich konnte ganz in Ruhe alle Instrumente kennen lernen, die der Musikzug zu bieten hatte. Ich blieb schlussendlich an der Spielmannsflöte hängen. Im Laufe der Jahre habe ich mich auch an anderen Instrumenten versucht und bin bei dieser Entfaltung meiner Fähigkeiten immer unterstützt worden.

Aber mein Instrument war vom ersten Moment an die Spielmannsflöte – und es wird wohl auch immer die Spielmannsflöte sein.

Ich blieb nicht lange allein. Meine ersten Auftritte führten meinen Vater zum Musikzug und die Gemeinschaft, die dort geboten wird, überzeugte auch ihn. Bald waren nicht nur mein Vater und ich, sondern auch mein Bruder im Musikzug.
Wie stolz ich war, als ich mit dreizehn das erste Mal so weit war, in die große Probe gehen zu dürfen. An diesem Abend traf ich das erste Mal so richtig auf diese Gemeinschaft, die mein Erwachsenwerden begleiten würde. Von der schüchternen dreizehnjährigen über die manchmal auch schwierige Teenagerin bis hin zu der jungen Frau, die ich heute bin, habe ich immer ein zu Hause und Unterstützung im Musikzug gefunden. Auch wenn ich heute aufgrund des Studiums aktuell nicht in Bürstadt lebe, bleibe ich ein Teil dieser Gemeinschaft, die mich immer wieder herzlich willkommen heißt, wenn ich wieder für ein paar Tage nach Hause fahre.

Das ist es, was den Musikzug meiner Meinung nach ausmacht. Sicher, es geht um die Liebe zur Musik und zum gemeinsamen Musizieren, aber im Musikzug der Feuerwehren Bürstadt/Hofheim geht es auch zu einem sehr großen Teil um die Gemeinschaft. Der Musikzug ist ein zu Hause für Menschen aller Altersklassen von acht bis neunzig. Jeder findet dort seinen Platz, jeder wird herzlich aufgenommen, jeder darf sein, wer er ist. Das ist für mich Zusammenhalt, Gemeinschaft und eben Heimat.

NÄRRISCHE Übungsstunde in Bürstadt

Am 6. Februar 2020 veranstalte der Feuerwehrmusikzug Bürstadt/Hofheim seine NÄRRISCHE Musikstunde. Über 70 gut-gelaunte Musiker/innen mit ihren Angehörigen verwandelten den Lehrsaal der Feuerwehr Bürstadt in ein buntes Kostümmeer. Auch der 1. Bürstädter Bollerwagenclub, den eine enge Freundschaft mit dem Musikzug verbindet, war an diesem Abend zu Gast, genauso wie Saskia Wenz, die Sonnenbotschafterin der Stadt Bürstadt. Nach der musikalischen Eröffnung des Abends richtete das Bürstädter Fastnachtsprinzenpaar einige Grußworte an alle Anwesenden. Hierbei wurden auch die Orden traditionsgemäß getauscht. Der mit Spannung erwartete Orden der NÄRRISCHEN Musikstunde war in diesem Jahr eine Konserve mit Aprikosen, Bohnen, Fruchtcocktail etc. und der Aufschrift "Närrische Musikstunde 2020". Im Anschluss an die Grußworte wurde das Fingerfood-Buffet eröffnet: Von süß bis herzhaft war für jeden Geschmack etwas dabei. Den Anfang des Rahmenprogramms des Abends machte Gregor Ofenloch, der in seiner Büttenrede von den Problemchen und Leiden eines Ü-60ers erzählte. Das Funkenmariechen des Musikzuges, Sabrina Rettig, leistete selbstverständlich auch einen Tanzbeitrag zu diesem fastnachtlichen Event. Mit einem Sketch rund um das Thema "Computer und die damit verbundenen Schwierigkeiten" sorgten Peter Bär und Hubert Tausch für einige Lacher in der Musikantenschar. Auch präsentiere die Trommelshowformation des Musikzuges ihre aktuell einstudierte Performance, mit der sie während der laufenden Kampagne einige Fastnachtsveranstaltungen bereichern. Erik Minnder, verkleidet als rüstiges "Vollblutweib", berichtete in einer weiteren Büttenrede von etlichen erfolglosen Versuchen, den Traummann zu finden. Ein Überraschungsgast brachte mit zwei Liedbeiträgen den Saal zum Mitsingen und Klatschen. Auch nach Ende des Programms saß man noch bis tief in die Nacht in geselliger Runde beisammen oder nahm die Tanzfläche in Beschlag. So ging eine wirklich gelungene Veranstaltung zu Ende, welche nur durch die vielen helfenden Hände aller Musikerinnen und Musiker erst möglich wurde.

Weihnachtsfeier des Feuerwehrmusikzuges Bürstadt/Hofheim

Am 14.12.2019 veranstaltete der Feuerwehrmusikzug Bürstadt/Hofheim seine diesjährige Weihnachtsfeier im Restaurant "Zum Schützenhaus" in Bürstadt. Im Nebenraum der Gaststätte fanden sich die Musikerinnen und Musiker mit ihren Familien gegen Abend ein. Nach einer kurzen Begrüßung, in welcher auch nochmal auf das abgelaufene Musikjahr 2019 mit seinen 56 Auftritten, vielen Events und Ausflügen zurückgeblickt wurde, folgte die Vorstellung des neuesten, jüngsten und kleinsten Mitgliedes des Musikzuges aller Zeiten: "Riedo, der Riedochse" - jener ist nämlich absofort das Maskottchen des Musikzuges und wird jenen über das Jahr hinweg bei vielen Auftritten und Events begleiten. Dann wurde auch schon das Buffet eröffnet. Reichlich gesättigt folgte der nächste Programmpunkt: Johanna und Anja Tausch sorgten für weihnachtliche Atmosphäre, indem sie mit Geige und Gitarre ein paar bekannte adventliche Melodien darboten. Unterstützt wurden sie hierbei von der vierköpfigen Percussionsektion, welche spontan unter den Anwesenden herausgedeutet wurde. Einige Lacher waren hierbei garantiert, da jene Percussiongruppe mit eigenwilligen Bewegungen und Tanzschritten alles in ihre Performance hineinlegten. Die Kuchen und Torten am Abend rundeten das kulinarische Verpflegungsangebot ab. Hierfür sponserte der 1. Bürstädter Bollerwagenclub den Kaffee, schließlich sind die Hälfte ihrer Mitglieder selbst im Musikzug. Noch bis spät in die Nacht saß man so in heiterer und ausgelassener Stimmung beisammen, auch das Tanzbein wurde zu später Stunde dann noch geschwungen.

Musikzug Bürstadt/Hofheim bei Workshop

Am 7.12.2019 bot der Musikausschuss des Landesfeuerwehrverbandes Hessen den Workshop „On oder off?? – Marketing in Musikgruppen“ an. Für diesen Workshop in Steinau an der Straße konnte als Dozentin Alexandra Link vom Kulturservice Link engagiert werden. Der Feuerwehrmusikzug Bürstadt/Hofheim entsendete als einzige Musikgruppe aus dem Kreis Bergstraße eine Delegation nach Steinau. Zu Beginn wurden die Motivationen der einzelnen Musiker zusammengetragen, welche sie zur Musik in ihrer Gruppe bewegt. Hierbei kristallisierte sich heraus, dass jene Motivationen größtenteils in ihrem Kern bei den meisten Gruppen die gleichen sind. Auf dieser Grundlage stand einem erfolgreichen Workshoptag nichts mehr im Wege, zu dem sich Musiker und Verbandsfunktionäre eingefunden hatten.  In dem ca. 7-stündigen Workshop ging es um Themen wie beispielsweise Außendarstellung der Musikgruppe, Nutzung verschiedener medialer Kanäle zu Marketingzwecken, Organisation und Konzeptionierung von Events oder auch Erstellung von Werbematerialien. Dies geschah sowohl in Form von interaktiven Vorträgen als auch projektbezogenen Gruppenarbeiten. In letzteren ging es zum Beispiel darum, Ideen für neue Themenkonzerte zu erarbeiten. Sichtlich geschafft von all der Informationsfülle, aber dennoch hochmotiviert für die weitere Arbeit in der eigenen Musikgruppe traten die Musiker aus dem Ried am Nachmittag dann wieder die Heimreise an. Einige neue Impulse konnten durch die Dozentin und den Workshop gesetzt werden, welche der Feuerwehrmusikzug Bürstadt/Hofheim in der kommenden Zeit für sich nutzen bzw. umsetzen möchte.

Ausflug Spielgemeinschaft Bürstadt/ Hofheim nach Tübingen

Am letzten Juliwochenende unternahm der Feuerwehrmusikzug Bürstadt/Hofheim seinen Sommerausflug. Ziel war diesmal das schwäbische Tübingen. Dorthin hat es des Studiums wegen die Bürstädter Feuerwehrmusikerin Magdalena gezogen. Diese besuchten sie in ihrer Wohnung, wo sie bei den sommerlichen Temperaturen erst mal mit kühlen Getränken empfangen wurden.

Im Anschluss stand eine feuchtfröhliche Fahrt mit Stocherkähnen auf dem Neckar an.  Manch einer ließ es sich hierbei nicht nehmen den Neckar für eine kurze Abkühlung zu nutzen und sprang für eine kurze Schwimmrunde spontan ins Wasser.

Nach der Stocherkahnfahrt erfolgte der Check-in in der Jugendherberge. Zum Abendessen fanden sich die Musikanten aus dem Ried dann wieder im Restaurant „Neckarmüller“ ein, wo sie sich von schwäbischer Hausmannskost verwöhnen ließen.

Der am Abend einsetzende Regen tat der guten Stimmung auch keinen Abbruch, schließlich stand noch ein weiterer Programmpunkt an: Bei der Stadtführung mit dem Titel „Unheimliches Tübingen“ erfuhren die Musiker kurz vor Einbruch der Dunkelheit einiges über Henker, Verbrecher, Tragödien und zerstörerische Brände aus der Vergangenheit dieser Stadt. Im Anschluss an jene Führung durch Tübingens Altstadtgässchen ließen sie den Abend noch bei einer Cocktailbar ausklingen.

Nach einer für manche recht kurzen Nacht stärkte man sich beim gemeinsamen Frühstück in der Jugendherberge, bevor man nach Bebenhausen aufbrach. Dort besichtigte der Musikzug ein ehemaliges Zisterzienserkloster. Der Tourguide erklärte anschaulich, wie das Leben im Kloster damals aussah und welche historischen Stationen diese Mauern durchlebten. Gegen Mittag traten die Feuerwehrmusiker dann wieder die Heimreise an.

Ausflug Spielgemeinschaft Bürstadt/ Hofheim

Am 12.07.2019 verbrachte der Feuerwehrmusikzug Bürstadt/Hofheim einen schönen Abend in der Bergsträßer Kreisstadt. Dieser begann mit einem gemeinsamen Essen im Heppenheimer Feuerwehrgerätehaus, wo das Küchenteam gutbürgerliche Küche servierte.

Gut gestärkt begann dann das eigentliche Abendprogramm für die Musikanten: Sie erhielten einen Einblick in das Feuerwehrmuseum "Brandmeister Rudolf Kohl", welches erst 2018 neu eröffnet wurde. Zahlreiche Exponate vergangener Tage aus aller Herren Ländern brachten die Musiker zum staunen. Des weitern gab es eine Führung durch die Räumlichkeiten und Fahrzeughallen des Feuerwehrstützpunktes Heppenheim. Als Dank hierfür überreichte der Musikzug den Heppenheimer Feuerwehrleuten einen Feuerwehrhelm aus England, der zukünftig seinen Platz im Feuerwehrmuseum finden soll.

Mittlerweile war es dunkel draußen geworden - Zeit, um in die Altstadt aufzubrechen, wo der letzte Programmpunkt des Tages wartete: Im Rahmen der "Gassensensationen Heppenheim" nahmen sie an einer Laternenführung teil. Denn schon seit 2004 werden die Straßenlaternen in der Altstadt Heppenheims von Scherenschnitten geziert. Diese vom Künstler Albert Völkl entworfenen Kunstwerke erzählen von diversen hessischen Sagen. Das Thema dieses Abends war jedoch "Geschichten aus Heppenheim", weswegen sich die Sagen alle rund um Heppenheim und Umgebung drehten. Die Geschichtenerzähler in ihren historischen Gewändern führten die "Laternenwanderer" durch verschiedene Altstadtgässchen und selbst jene Besucher, die schon oft in Heppenheim waren, kamen so an Orte, welche sie vorher noch nie gesehen hatten. Die Führung endete, wo sie auch begann: Am Brunnen auf dem Marktplatz. Und mit dem Ende der Führung ging auch der Heppenheimer Abend des Musikzuges zu Ende, ein rundum gelungener Ausflug für alle Musikerinnen und Musiker.