Närrische Musikstunde des Feuerwehrmusikzuges Bürstadt/ Hofheim

Am Donnerstag (14.02.2019) war nicht nur Valentinstag, nein, auch veranstaltete der Feuerwehrmusikzug Bürstadt/Hofheim seine „Närrische Musikstunde“. Das 2014 ins Leben gerufene Event ist mittlerweile ein fester Bestandteil im Terminkalender der Musiker. Um 19:11 Uhr begann die Veranstaltung: Cowboys nahmen ihre Fanfare und Flamingos ihre Querflöten in die Hand und schon ging es los. Mit einigen Fastnachtshits heizten die bunt maskierten Spielleute den Anwesenden zur Einstimmung in den Abend ein. Im Anschluss wurde das reichhaltige Fingerfood-Buffet eröffnet. Von herzhaft bis süß war hier für jeden etwas dabei. Und als dann der Hunger vorerst mal gestillt war, folgte auch schon der erste Vortrag des Abends: Die musikalischen Geschwister Sophia und David Gebhardt führten ein Zwiegespräch darüber, welches Instrument wohl das bessere und schönere sei. Kommt es mehr auf das Schlagwerk an oder macht es eher die Melodie aus? In ihrem Vortrag, der für einige Lacher im Publikum sorgte, kam man am Ende zum Resümee „So brauchen die Flöten die Trommeln und die Trommeln die Flöten, für einen gescheiten Musikzug ist eben beides von Nöten!“ Für ihr gelungenes Debüt in der Bütt ernteten sie mächtig Beifall und erhielten den diesjährigen essbaren Fastnachtsorden der „Närrischen Musikstunde“. Auch das amtierende Fastnachtsprinzenpaar in Begleitung von Vertretern der Vereins AG stattete dem Musikzug an jenem Abend einen Besuch ab. Schon als Büttenredner in den Vorjahren jeweils einzeln in der „Närrischen Musikstunde“ aktiv, traten Johanna Tausch und Gregor Ofenloch diesmal gemeinsam auf: Sie schilderten auf lustige Art und Weise die Unterschiede zwischen Mann und Frau beim Durchführen eines Ölwechsels am eigenen Auto. Nach der einen oder anderen Schunkelrunde betrat dann nochmal Ofenloch alias Dr. Eisenbart den Saal. In Reimform erzählte er so manchen Schwank aus seiner Praxis, in der er diverse Spielleute des Musikzuges schon von den verschiedensten Wehwehchen befreite. Alltagsstress oder Probleme mit dem Ehegatten – für alles hatte Dr. Eisenbart eine Lösung parat. Den Abschluss des kurzweiligen Programms bildete die Darbietung von Hubert Tausch, einem „echten Amerikaner“: Er organisierte ein Spiel, welches den Teilnehmern höchste sportliche Leistungen abverlangte. Bei dieser Präsentation motorischer Meisterdarbietungen blieb wahrlich kein Auge trocken. Und auch nach Programmende zog es die meisten nicht nach Hause, sondern man verweilte gut gelaunt noch beisammen bis tief in die Nacht.