Aktuelles

Projekt „Musikzug des 21. Jahrhunderts“

Wie alle anderen Musikgruppen ist auch der Feuerwehrmusikzug Bürstadt/Hofheim in Folge der Corona-Krise stark in seinem Wirken eingeschränkt. Aktuell sind die wöchentlichen Proben verständlicherweise nicht möglich. Um aber dennoch die Zeit zu nutzen, führten die Musikerinnen und Musiker im April das Projekt „Musikzug des 21. Jahrhunderts“ durch.

Hierbei ging es zum einen um die Standpunktbestimmung: „Wo steht man zur Zeit? Was sind die Stärken/Schwächen? Was zeichnet die Gruppe aus?“ etc. Natürlich ging es aber auch darum, welche Maßnahmen und Konzepte es für die Zukunft zu entwickeln gilt, um weiterhin zukunftsorientiert aufgestellt zu sein.

Nach der Festlegung der zu behandelnden Themen trafen sich die Musiker über Videokonferenzen, um das ausgearbeitete zu präsentieren und in einer offenen Diskussionsrunde zusammenzuführen. Besonderen Wert wurde auf die ausgewogene Zusammensetzung der einzelnen Konferenzgruppen gelegt. So war in einer Gruppe der jüngste Teilnehmer 14 und der älteste 63 Jahre. Dies garantiert, dass die Themen von den verschiedensten Blickwinkeln aus betrachtet werden.

Rubriken waren beispielsweise „Marketing“, „Integration neuer Musiker in die Gruppe“ oder auch „Das Miteinander der Generationen“. So konnten in jenem internen Teil des Projektes viele interessante Punkte erarbeitet werden.

Es gab aber auch einen externen Part: Ein Bogen mit 14 Fragen wurde an diverse externe/Nicht-Musiker versendet. So konnte neben der Frage, wie man sich selbst sieht, auch die Frage nach der Wahrnehmung von außen hinreichend bewertet werden. All die gewonnen Ergebnisse aus den internen Videokonferenzen und den externen Fragebögen helfen dem Musikzug in seiner Entwicklung enorm weiter und eröffnen gleichzeitig ganz neue Ideen und Horizonte in seiner Zukunftsausrichtung.

Wenn eine Gemeinschaft zur Heimat wird

Mit zwölf Jahren sind mein Vater und ich auf dem Bürstädter Frühlingsmarkt über einen Stand „gestolpert“. Der Musikzug der Feuerwehr stellte dort seine Instrumente aus. Ein Freund der Familie und der Stabführer assistierten an diesem Stand beim Ausprobieren der Instrumente. Ich war mit meinen zwölf Jahren fasziniert, aber viel zu schüchtern, um die Instrumente in diesem Hof auszuprobieren. Aber das war kein Problem: Man machte mit mir einen Termin aus und ich konnte ganz in Ruhe alle Instrumente kennen lernen, die der Musikzug zu bieten hatte. Ich blieb schlussendlich an der Spielmannsflöte hängen. Im Laufe der Jahre habe ich mich auch an anderen Instrumenten versucht und bin bei dieser Entfaltung meiner Fähigkeiten immer unterstützt worden.

Aber mein Instrument war vom ersten Moment an die Spielmannsflöte – und es wird wohl auch immer die Spielmannsflöte sein.

Ich blieb nicht lange allein. Meine ersten Auftritte führten meinen Vater zum Musikzug und die Gemeinschaft, die dort geboten wird, überzeugte auch ihn. Bald waren nicht nur mein Vater und ich, sondern auch mein Bruder im Musikzug.
Wie stolz ich war, als ich mit dreizehn das erste Mal so weit war, in die große Probe gehen zu dürfen. An diesem Abend traf ich das erste Mal so richtig auf diese Gemeinschaft, die mein Erwachsenwerden begleiten würde. Von der schüchternen dreizehnjährigen über die manchmal auch schwierige Teenagerin bis hin zu der jungen Frau, die ich heute bin, habe ich immer ein zu Hause und Unterstützung im Musikzug gefunden. Auch wenn ich heute aufgrund des Studiums aktuell nicht in Bürstadt lebe, bleibe ich ein Teil dieser Gemeinschaft, die mich immer wieder herzlich willkommen heißt, wenn ich wieder für ein paar Tage nach Hause fahre.

Das ist es, was den Musikzug meiner Meinung nach ausmacht. Sicher, es geht um die Liebe zur Musik und zum gemeinsamen Musizieren, aber im Musikzug der Feuerwehren Bürstadt/Hofheim geht es auch zu einem sehr großen Teil um die Gemeinschaft. Der Musikzug ist ein zu Hause für Menschen aller Altersklassen von acht bis neunzig. Jeder findet dort seinen Platz, jeder wird herzlich aufgenommen, jeder darf sein, wer er ist. Das ist für mich Zusammenhalt, Gemeinschaft und eben Heimat.

NÄRRISCHE Übungsstunde in Bürstadt

Am 6. Februar 2020 veranstalte der Feuerwehrmusikzug Bürstadt/Hofheim seine NÄRRISCHE Musikstunde. Über 70 gut-gelaunte Musiker/innen mit ihren Angehörigen verwandelten den Lehrsaal der Feuerwehr Bürstadt in ein buntes Kostümmeer. Auch der 1. Bürstädter Bollerwagenclub, den eine enge Freundschaft mit dem Musikzug verbindet, war an diesem Abend zu Gast, genauso wie Saskia Wenz, die Sonnenbotschafterin der Stadt Bürstadt. Nach der musikalischen Eröffnung des Abends richtete das Bürstädter Fastnachtsprinzenpaar einige Grußworte an alle Anwesenden. Hierbei wurden auch die Orden traditionsgemäß getauscht. Der mit Spannung erwartete Orden der NÄRRISCHEN Musikstunde war in diesem Jahr eine Konserve mit Aprikosen, Bohnen, Fruchtcocktail etc. und der Aufschrift "Närrische Musikstunde 2020". Im Anschluss an die Grußworte wurde das Fingerfood-Buffet eröffnet: Von süß bis herzhaft war für jeden Geschmack etwas dabei. Den Anfang des Rahmenprogramms des Abends machte Gregor Ofenloch, der in seiner Büttenrede von den Problemchen und Leiden eines Ü-60ers erzählte. Das Funkenmariechen des Musikzuges, Sabrina Rettig, leistete selbstverständlich auch einen Tanzbeitrag zu diesem fastnachtlichen Event. Mit einem Sketch rund um das Thema "Computer und die damit verbundenen Schwierigkeiten" sorgten Peter Bär und Hubert Tausch für einige Lacher in der Musikantenschar. Auch präsentiere die Trommelshowformation des Musikzuges ihre aktuell einstudierte Performance, mit der sie während der laufenden Kampagne einige Fastnachtsveranstaltungen bereichern. Erik Minnder, verkleidet als rüstiges "Vollblutweib", berichtete in einer weiteren Büttenrede von etlichen erfolglosen Versuchen, den Traummann zu finden. Ein Überraschungsgast brachte mit zwei Liedbeiträgen den Saal zum Mitsingen und Klatschen. Auch nach Ende des Programms saß man noch bis tief in die Nacht in geselliger Runde beisammen oder nahm die Tanzfläche in Beschlag. So ging eine wirklich gelungene Veranstaltung zu Ende, welche nur durch die vielen helfenden Hände aller Musikerinnen und Musiker erst möglich wurde.

Weihnachtsfeier des Feuerwehrmusikzuges Bürstadt/Hofheim

Am 14.12.2019 veranstaltete der Feuerwehrmusikzug Bürstadt/Hofheim seine diesjährige Weihnachtsfeier im Restaurant "Zum Schützenhaus" in Bürstadt. Im Nebenraum der Gaststätte fanden sich die Musikerinnen und Musiker mit ihren Familien gegen Abend ein. Nach einer kurzen Begrüßung, in welcher auch nochmal auf das abgelaufene Musikjahr 2019 mit seinen 56 Auftritten, vielen Events und Ausflügen zurückgeblickt wurde, folgte die Vorstellung des neuesten, jüngsten und kleinsten Mitgliedes des Musikzuges aller Zeiten: "Riedo, der Riedochse" - jener ist nämlich absofort das Maskottchen des Musikzuges und wird jenen über das Jahr hinweg bei vielen Auftritten und Events begleiten. Dann wurde auch schon das Buffet eröffnet. Reichlich gesättigt folgte der nächste Programmpunkt: Johanna und Anja Tausch sorgten für weihnachtliche Atmosphäre, indem sie mit Geige und Gitarre ein paar bekannte adventliche Melodien darboten. Unterstützt wurden sie hierbei von der vierköpfigen Percussionsektion, welche spontan unter den Anwesenden herausgedeutet wurde. Einige Lacher waren hierbei garantiert, da jene Percussiongruppe mit eigenwilligen Bewegungen und Tanzschritten alles in ihre Performance hineinlegten. Die Kuchen und Torten am Abend rundeten das kulinarische Verpflegungsangebot ab. Hierfür sponserte der 1. Bürstädter Bollerwagenclub den Kaffee, schließlich sind die Hälfte ihrer Mitglieder selbst im Musikzug. Noch bis spät in die Nacht saß man so in heiterer und ausgelassener Stimmung beisammen, auch das Tanzbein wurde zu später Stunde dann noch geschwungen.

Musikzug Bürstadt/Hofheim bei Workshop

Am 7.12.2019 bot der Musikausschuss des Landesfeuerwehrverbandes Hessen den Workshop „On oder off?? – Marketing in Musikgruppen“ an. Für diesen Workshop in Steinau an der Straße konnte als Dozentin Alexandra Link vom Kulturservice Link engagiert werden. Der Feuerwehrmusikzug Bürstadt/Hofheim entsendete als einzige Musikgruppe aus dem Kreis Bergstraße eine Delegation nach Steinau. Zu Beginn wurden die Motivationen der einzelnen Musiker zusammengetragen, welche sie zur Musik in ihrer Gruppe bewegt. Hierbei kristallisierte sich heraus, dass jene Motivationen größtenteils in ihrem Kern bei den meisten Gruppen die gleichen sind. Auf dieser Grundlage stand einem erfolgreichen Workshoptag nichts mehr im Wege, zu dem sich Musiker und Verbandsfunktionäre eingefunden hatten.  In dem ca. 7-stündigen Workshop ging es um Themen wie beispielsweise Außendarstellung der Musikgruppe, Nutzung verschiedener medialer Kanäle zu Marketingzwecken, Organisation und Konzeptionierung von Events oder auch Erstellung von Werbematerialien. Dies geschah sowohl in Form von interaktiven Vorträgen als auch projektbezogenen Gruppenarbeiten. In letzteren ging es zum Beispiel darum, Ideen für neue Themenkonzerte zu erarbeiten. Sichtlich geschafft von all der Informationsfülle, aber dennoch hochmotiviert für die weitere Arbeit in der eigenen Musikgruppe traten die Musiker aus dem Ried am Nachmittag dann wieder die Heimreise an. Einige neue Impulse konnten durch die Dozentin und den Workshop gesetzt werden, welche der Feuerwehrmusikzug Bürstadt/Hofheim in der kommenden Zeit für sich nutzen bzw. umsetzen möchte.

Ausflug Spielgemeinschaft Bürstadt/ Hofheim nach Tübingen

Am letzten Juliwochenende unternahm der Feuerwehrmusikzug Bürstadt/Hofheim seinen Sommerausflug. Ziel war diesmal das schwäbische Tübingen. Dorthin hat es des Studiums wegen die Bürstädter Feuerwehrmusikerin Magdalena gezogen. Diese besuchten sie in ihrer Wohnung, wo sie bei den sommerlichen Temperaturen erst mal mit kühlen Getränken empfangen wurden.

Im Anschluss stand eine feuchtfröhliche Fahrt mit Stocherkähnen auf dem Neckar an.  Manch einer ließ es sich hierbei nicht nehmen den Neckar für eine kurze Abkühlung zu nutzen und sprang für eine kurze Schwimmrunde spontan ins Wasser.

Nach der Stocherkahnfahrt erfolgte der Check-in in der Jugendherberge. Zum Abendessen fanden sich die Musikanten aus dem Ried dann wieder im Restaurant „Neckarmüller“ ein, wo sie sich von schwäbischer Hausmannskost verwöhnen ließen.

Der am Abend einsetzende Regen tat der guten Stimmung auch keinen Abbruch, schließlich stand noch ein weiterer Programmpunkt an: Bei der Stadtführung mit dem Titel „Unheimliches Tübingen“ erfuhren die Musiker kurz vor Einbruch der Dunkelheit einiges über Henker, Verbrecher, Tragödien und zerstörerische Brände aus der Vergangenheit dieser Stadt. Im Anschluss an jene Führung durch Tübingens Altstadtgässchen ließen sie den Abend noch bei einer Cocktailbar ausklingen.

Nach einer für manche recht kurzen Nacht stärkte man sich beim gemeinsamen Frühstück in der Jugendherberge, bevor man nach Bebenhausen aufbrach. Dort besichtigte der Musikzug ein ehemaliges Zisterzienserkloster. Der Tourguide erklärte anschaulich, wie das Leben im Kloster damals aussah und welche historischen Stationen diese Mauern durchlebten. Gegen Mittag traten die Feuerwehrmusiker dann wieder die Heimreise an.

Ausflug Spielgemeinschaft Bürstadt/ Hofheim

Am 12.07.2019 verbrachte der Feuerwehrmusikzug Bürstadt/Hofheim einen schönen Abend in der Bergsträßer Kreisstadt. Dieser begann mit einem gemeinsamen Essen im Heppenheimer Feuerwehrgerätehaus, wo das Küchenteam gutbürgerliche Küche servierte.

Gut gestärkt begann dann das eigentliche Abendprogramm für die Musikanten: Sie erhielten einen Einblick in das Feuerwehrmuseum "Brandmeister Rudolf Kohl", welches erst 2018 neu eröffnet wurde. Zahlreiche Exponate vergangener Tage aus aller Herren Ländern brachten die Musiker zum staunen. Des weitern gab es eine Führung durch die Räumlichkeiten und Fahrzeughallen des Feuerwehrstützpunktes Heppenheim. Als Dank hierfür überreichte der Musikzug den Heppenheimer Feuerwehrleuten einen Feuerwehrhelm aus England, der zukünftig seinen Platz im Feuerwehrmuseum finden soll.

Mittlerweile war es dunkel draußen geworden - Zeit, um in die Altstadt aufzubrechen, wo der letzte Programmpunkt des Tages wartete: Im Rahmen der "Gassensensationen Heppenheim" nahmen sie an einer Laternenführung teil. Denn schon seit 2004 werden die Straßenlaternen in der Altstadt Heppenheims von Scherenschnitten geziert. Diese vom Künstler Albert Völkl entworfenen Kunstwerke erzählen von diversen hessischen Sagen. Das Thema dieses Abends war jedoch "Geschichten aus Heppenheim", weswegen sich die Sagen alle rund um Heppenheim und Umgebung drehten. Die Geschichtenerzähler in ihren historischen Gewändern führten die "Laternenwanderer" durch verschiedene Altstadtgässchen und selbst jene Besucher, die schon oft in Heppenheim waren, kamen so an Orte, welche sie vorher noch nie gesehen hatten. Die Führung endete, wo sie auch begann: Am Brunnen auf dem Marktplatz. Und mit dem Ende der Führung ging auch der Heppenheimer Abend des Musikzuges zu Ende, ein rundum gelungener Ausflug für alle Musikerinnen und Musiker.

 

 

Start in die Sommerferien

Am 28. Juni hatten die hessischen Kinder und Jugendlichen ihren letzten Schultag vor den Sommerferien und daher nur drei Unterrichtsstunden. Um den Ferien gebührend zu beginnen, traf sich der Feuerwehrmusikzug Bürstadt/Hofheim an jenem Tag mit seinen schulpflichtigen Jungmusikern beim Bürstädter Eiscafe Kilian.

Nachdem bei den heißen Temperaturen zumindest mal die Kehlen mit Eis gekühlt worden waren, brach die Gruppe auf nach Wald-Michelbach. Ziel des Ausflugs war die Sommerrodelbahn auf der Kreidacher Höhe. Eine rasante Fahrt nach der anderen absolvierten hier die jungen Musikanten. Unterbrochen wurde dies nur, um für einen kurzen Moment diverse Snacks und erfrischende Getränke zu sich zu nehmen. Hierfür bot die dortige Sonnenterrasse mit Blick auf das Grün des Odenwalds beste Voraussetzungen.  Dann stürzten sie sich auch schon wieder auf die Schlitten der Sommerrodelbahn - schließlich wollte jeder der schnellste sein und somit den internen Gruppenrekord in Sachen Bobgeschwindigkeit knacken. Nach etlichen Abfahrten ging es für die Kids mit ihren Betreuern wieder zurück ins Ried.

„Das war wirklich ein gelungener Auftakt in die Sommerferien“ – da war man sich einig.

Ausflug des Musikzuges der FF Bürstadt/Hofheim nach Frankreich

Am Sonntag (02.06.2019) zog es den Feuerwehrmusikzug Bürstadt/Hofheim in das Französische Dieulouard, der Partnergemeinde Hofheims. Grund hierfür war die Verschwisterungsfeier im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums dieser Freundschaft. Am frühen Morgen ging es in zwei Reisebussen zusammen mit dem Hofheimer Turnverein und der Sängervereinigung in Richtung Westen. Dort angekommen wurden sie erst mal mit einem Aperitif empfangen. Hier traf man auch auf die Jugendfeuerwehr Hofheim, die bereits seit Mittwoch in Dieulouard zeltete. Alsdann kam schon der erste Auftritt für die Feuerwehrmusikanten: Unter Trommelklängen zogen sie in die Mehrzweckhalle ein und gaben auf der Bühne ein kleines Begrüßungskonzert. Die Französischen Gastgeber hatten ein mehrgängiges Buffet aufgefahren, an dem es sich alle Anwesenden nach den Grußworten satt essen konnten. Die beliebten Weine der Region, welche zum Essen gereicht wurden, durften hierbei natürlich nicht fehlen. Frisch gestärkt stand als nächstes ein Besuch der neuen Feuerwehrwache auf dem Plan. Hier erhielten die Musikerinnen und Musiker Einblick in die Technik, Räumlichkeiten und die grundsätzlichen Strukturen der Feuerwehr in Frankreich. Viel Zeit blieb jedoch nicht, denn man musste zügig weiter in die Sporthalle „Charles Roth“, in der die heimischen und angereisten Vereine gemeinsam ein Programm aus verschiedensten Vorführungen boten. Natürlich steuerte der Feuerwehrmusikzug Bürstadt/Hofheim ebenfalls einen musikalischen Beitrag zu diesem Programm bei. Begleitet wurden sie hierbei durch Sabrina, das Tanzmariechen des Musikzuges, welche dem Publikum mit schwungvollen Tanzeinlagen zusätzlich einheizte. Während dieser Feierstunde erhielten der ehemalige und der jetzige Wehrführer Dieulouards die Medaille für internationale Zusammenarbeit, verliehen von Dirk Wagner als Vorstandsvertreter des Kreisfeuerwehrverbandes. Gegen Abend fand dieses Programm dann ein Ende und es ging wieder zurück in die Heimat. Es war ein wirklich erlebnisreicher Tag, in dessen Kern internationale Begegnungen standen, und der den mitgereisten Musikern noch lange in Erinnerung bleiben wird. Auch zeigte sich, dass – egal ob Frankreich oder Deutschland – die Musik eine Sprache ist, die man überall versteht.

Ausflug in die Kletterhalle

Am 30. März 2019 unternahm der Musikzug der Feuerwehren Bürstadt/Hofheim einen Ausflug nach Mainz-Hechtsheim: Ziel war das „clip ´n climb“ – eine etwas „andere Kletterhalle“. Nach einer Einweisung durch das Fachpersonal in die Absicherungstechnik und Verhaltensregeln betraten die sportlichen Musikerinnen- und Musiker die Kletterlandschaft. Dort erwarteten sie diverse kreative Kletterelemente: Ob „Stairway to Heaven“, „Twister“ oder „Hexagon“ – für jeden war etwas dabei. Als zwei besondere Highlights kristallisierten sich bei den Musikanten zum einen die Freifall-Rutsche und zum anderen die „Gummiwand“ heraus. Bei letzterer konnte man während des Kletterns seinen Gegner auf der anderen Seite durch Rütteln von der Wand werfen. Als die gebuchte Kletterzeit vorbei war, konnten sich viele Musikanten nur schweren Herzens aus der Halle verabschieden – Sätze wie „bitte, nur noch einmal kurz klettern“ hörte man hierbei oft. Nach der kräftezehrenden Klettersession nutzten einige Musiker das hauseigene Bistro, um sich mit kühlen Getränken, Hot Dogs oder Eis zu stärken, bevor es wieder zurück in die Heimat ging. Aber ganz gleich, welche persönlichen Kletteransprüche die einzelnen Musiker sich selbst gesetzt haben – eines hatten bei diesem Ausflug alle auf jeden Fall: Richtig viel Spaß.

Euer Ausflug,

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